Florett – Degen – Säbel? Sportfechten in Mazedonien

16.08.2017
Mazedonischer Fechter beim Training Bild vergrößern Mazedonischer Fechter beim Training (© Deutsche Botschaft Skopje)

Im großen Saal des Hotel Drim in Struga kreuzen Paare in weißen Anzügen mit Gesichtsmasken (sind es Männer oder Frauen?) elegant die Klingen.

Aus historischen Duellen entwickelte sich eine faszinierende Kampfsportart, erläutert uns Zoran Stojanovic, Präsident des mazedonischen Fechterverbands.

Wir sind mitten in einem Trainingscamp, geleitet von dem deutschen Fecht-Experten Rorik Janssen.

Eine Woche lang hat er im Auftrag des Deutschen Olympischen Sportbundes die Partner in Mazedonien geschult, Trainer, Mitglieder des Verbands und den Nachwuchs.

Auch eine Materialspende konnte dem Verband übergeben werden: Degen, Schutzkleidung, Gesichtsmasken und Taschen für die Ausrüstung. Die Finanzierung erfolgt über das Auswärtige Amt in Berlin.

Die deutsche Botschaft pflegt seit vielen Jahren gute Beziehungen zum Nationalen Olympischen Komitee (MOK), das dieses Kurzzeit-Projekt beantragt hat.

Weitere Möglichkeiten der Sportförderung sind die internationalen Trainerkurse, die die Sportwissenschaftliche Fakultät der Universität Leipzig in wechselnden Sportarten anbietet.

Internationale Sportförderung ist ein wichtiger Teil der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik: Sport baut Brücken, über sprachliche, politische und religiöse Grenzen hinweg.

Sport steht auch für Fairness, Toleranz, Respekt und friedlichen Wettstreit.

Dafür ist die Kunst des Fechtens ein gutes Beispiel.

Die Botschaft wünscht dem mazedonischen Fechterverband viel Erfolg!

Trainingscamp für mazedonische Fechter mit deutscher Unterstützung Bild vergrößern Trainingscamp für mazedonische Fechter mit deutscher Unterstützung: Gruppenbild (© Deutsche Botschaft Skopje)
© Deutsche Botschaft Skopje

Florett – Degen – Säbel? Sportfechten in Mazedonien

Trainingscamp für mazedonische Fechter mit deutscher Unterstützung