Ausschreibung des Auswärtigen Amts für Klimaprojekte 2018

06.02.2018
Klimawandel Bild vergrößern (© dpa)

Während die Klimakonferenz in Bonn ein klares politisches Signal für die Umsetzung des  historischen Übereinkommens von Paris (ÜvP) gegeben hat, beschäftigt sich die DEU Umwelt- und Klimadiplomatie zunehmend auch mit den ökonomischen, sozialen und v.a. außenpolitischen Folgen des Klimawandels.

Gesucht werden kreative Klimaprojekte, die das Auswärtige Amt mit Mitteln der Klimaaußenpolitik unterstützt. Bitte beachten Sie, dass Projektvorschlage ausschließlich den Klimaschwerpunkt zum Inhalt haben, um Überschneidungen mit anderen Energiethemen (z. B. erneuerbare Energien und Energieeffizienz) zu vermeiden. Möglich sind auch Projektvorschläge ohne Klimaschwerpunkt, z.B. Biodiversität.

Für 2018 wurden folgende thematische Schwerpunkte gewählt:

  • Wie reagiert Ihre Region auf knapper werdende Ressourcen und / oder extreme Wetterereignisse? Wie können wir Konfliktpotenzial frühzeitig erkennen und ihm entgegenwirken? Kurz:
  • Wie etablieren wir Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung als feste Elemente einer präventiven Sicherheitspolitik?
  • Wie stärken wir den internationalen Biodiversitäts-, Arten- und Umweltschutz im Rahmen des politischen Dialogs? Wie schaffen wir Bewusstsein für dessen positive Nebeneffekte?
  • Wie stärken wir das Bewusstsein für Klima- und Umweltschutz und Agenda 2030 sowie deren gegenseitige Abhängigkeit? Wie kann die Politik deren Implikationen in das Wirtschaftlichkeitskalkül von Marktteilnehmern integrieren?      
  • Wie können Städte klima- und umweltfreundlicher und damit widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels werden (Smart Cities, Green Cities)? Wie können wir das know-how und die faktische Macht der Städte für die Umsetzung des ÜvP und der Agenda 2030 nutzen?

Anhand dieser Schwerpunkte sollten die Klimaprojekte die deutsche Klimapolitik und die von Mazedonien erläutern, Bewusstsein schaffen, sowie Klima- und Umweltschutz sowie nachhaltige Entwicklung als Teil einer präventiven Sicherheitspolitik stärker sichtbar machen.  Konkret können dabei, neben klassischen Themen wie Minderung von Klimafolgen und Anpassung an den Klimawandel, den Potentialen klimafreundlicher Technologien und Wirtschaft, die Themen  Ressourcenknappheit (Verfügbarkeit von Wasser und Nahrungsmitteln), die jeweiligen sicherheitspolitischen Folgen, und die Verdichtung dieser Probleme in Städten Anknüpfungspunkte bieten.

Das Format Ihrer Klimafondsprojekte können Sie frei wählen, z.B.:

  • Konferenzen, Side-Events, Workshops und Podiumsdiskussionen, die Entscheidungsträger zusammen bringen
  • Schulung und Fortbildung von Multiplikatoren im Gastland
  • Öffentlichkeitsarbeit in Form von Namensartikeln

Diese Aufzählung ist in keiner Weise abschließend - Ihre Ideen sind gefragt!

Wir werden bevorzugt Projekte auswählen, die sich an relevante Stakeholder außerhalb der „Klimaschutzgemeinde“ wenden, z.B. Zivilgesellschaft, Unternehmen und Vertreter aus der Privatwirtschaft oder Regierungsvertreter außerhalb der Umweltministerien.

Die Projekte sollten bis 31.12.2018 beendet sein.

Projektvorschläge sind in englischer oder deutscher Sprache mit dem  Formular (rechts auf der Seite) inkl. eines Projektbudgets bis spätestens 02. März 2018 bei der Deutschen Botschaft in Skopje einzureichen.

Kontakt: Frau Serafimovska, Tel.: 02-3093-845, Email: skop%27%diplo%27%de,wi-100

© Deutsche Botschaft Skopje

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